Musikschule eröffnet das neue Konzertjahr

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Neujahrskonzert mit Solisten

Mit dem Neujahrskonzert im Schloss Wertingen ist der Musikschule ein erfolgreicher Start in das Konzertjahr 2023 gelungen. Verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Jahr konnte Schulleiterin Heike Mayr-Hof zahlreiche Gäste, darunter Landrat Markus Müller, Stadtrat Fabian Braun, Ehrenmitglieder, treue Freunde der Musikschule und Eltern der teilnehmenden Künstler*innen begrüßen.

Auf dem Programm standen hauptsächlich Preisträger des Bezirkswettbewerbs, die sich beim nächsten Wettbewerb mit der Konkurrenz aus dem gesamten Allgäu Schwäbischen Musikbund messen wollen. Mit Ausschnitten ihrer Wettbewerbsprogramme präsentierten sich die Solisten bestens vorbereitet. Den Schülerinnen und Schülern stehen wie bei allen Veranstaltungen der Musikschule die beiden Korrepetitoren Angelika Iwanow und Kirill Kvetniy als einfühlsame Klavierbegleiter zur Verfügung.

Dass bei einem Konzertvortrag auch manchmal Lampenfieber auftritt merkte man dem jungen Posaunisten Ludwig Fendt und auch den beiden Trompetern Lukas Egger und Helmut Duschek in keiner Weise an. Selbstbewusst und mit dem nötigen Können erfreuten sie die Zuhörer.

Die drei Querflötistinnen Sarah Steger, Lina Rieß und Larissa Burkard spielen nicht nur gern zusammen in einem Trio, sondern überzeugten dieses Mal auch als Solistinnen mit ausgewählten Werken von Francois Gossec, Paul Koepke Bergamask und J. Baptist Vanhal. Die Flötistin Sofia Steger ließ mit dem Werk „Russisches Zigeunerlied“ von Wilhelm Popp das Publikum staunen.

Die beiden Klarinettistinnen Lilly Anwander und Clara Scherer zeigten beim Vortrag der „Romanze“ von Carl Baermann und den Fantasiestücken von N. W. Gade, dass die Klarinette am besten mit romantischer Musik klingt. Selina Mayershofer steuerte eine Ballade und das beliebte Swingstück „Manolo“ von Peter Hellbach bei.

Der jüngste Künstler des Abends war der 10-jährige Schlagzeuger Maximilian Diepold. Mit Drumset und Marimbaphon zeigte er genauso wie Kacper Bunkowski seine Vielseitigkeit und die Bandbreite des Instrumentariums mit Werken von Eckhard Kopetzki, Joachim Göbel und William Schinstine.

Zur Vielseitigkeit des musikalischen Programms trug auch die Harfenistin Sarina Bauer bei. Mit dem zeitgenössischen Werk „Canelle“ von Bernard Andres und der klassischen Sonate Nr. 3 von Jan Dussek sorgte sie mit zarten Harfenklängen für Abwechslung.

Benedikt Müller und Anna-Maria Hof sind bereits am Ende ihrer Musikschulausbildung angekommen und beschäftigen sich bereits mit anspruchsvoller Konzertliteratur. Der 18-jährige Hornist Benedikt Müller spielte stilsicher den ersten Satz des Hornkonzerts op. 8 von Franz Strauss und die Fagottistin Anna-Maria Hof überraschte mit der modernen Sonatine von Alexandre Tansmann.

Nach diesem gelungenen Konzert, welches gleichzeitig eine Generalprobe für die Musiker*innen darstellt, drücken alle Zuhörer die Daumen für die anstehenden Wettbewerbe.

Nach dem gelungen Konzert stellten sich die jungen Künstler*innen und die Klavierbegleiter unter dem Applaus des Publikums zum Erinnerungsfoto. (vorne v. l. n. r.) Angelika Iwanow, Helmut Duschek, Lukas Egger, Lina Rieß, Sarah Steger, Ludwig Fendt, Maximilian Diepold. (hinten v. l. n. r.) Clara Scherer, Sarina Bauer, Sofia Steger, Larissa Burkard, Anna-Maria Hof, Selina Mayershofer, Benedikt Müller, Lilly Anwander, Kirill Kvetniy, Kacper Bunkowski.