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Die Musikschule treibt es bunt

Närrisches Faschingskonzert mit vielen Musikschülern

Mal nicht die klassische Sonate von Mozart sondern Lieder vom Pumuckl, von Schnappi, dem Krokodil oder von der Augsburger Puppenkiste standen beim Faschingskonzert der Musikschule auf dem Programm. Nicht kleine Ensembles, sondern größtenteils ganze Blockflötenorchester, Bands, Streichensembles und die Bläserklasse waren angetreten, um einen musikalischen Fasching zu feiern.

Schulleiterin Heike Mayr-Hof und ihre Kollegin Karolina Wörle konnten über 100 Künstlerinnen und Künstler im Alter von 5 bis 50 Jahren begrüßen, nicht im schwarzen Konzertoutfit, sondern als Polizist, Bär, Pirat, Prinzessin oder Chinese verkleidet. Zum Aufwärmen und Einstimmen bildeten alle Musiker eine Polonaise und marschierten zur Musik der Combo „Sunny“ durchs Forum des Gymnasiums.

Viele Fachbereiche waren vertreten

Einen tieferen Einblick in die vielen Fachbereiche einer Musikschule kann man kaum erhalten, als ihn die Zuhörer und Gäste des Faschingskonzerts bekommen haben. Es waren Bläser, Streicher, Schlagzeuger, Bands und vor allem eine große Anzahl an Blockflötenschülerinnen und -schüler vertreten, die teilweise ihren ersten Auftritt feiern durften. Zusammen mit den fortgeschrittenen Flötisten, der Bläserklasse der Grundschule und Gästen aus dem Vororchester waren sie bei der Aufführung von „Das Konzert“ von Willy Geisler begeistert bei der Sache. Unterstützt wurden die Blockflöten von Sabrina Steinle, Heike Mayr-Hof und Karolina Wörle. Musiklehrerin Petra Schüssler konnte ihre „Wilden Katzen“ auf die Bühne locken und zu einem Blues überreden.

Bauarbeiter, Chinesen und Mexikaner

Der Arbeiterkolonne aus der Schlagzeugklasse von Dunja Lettner konnten die zahlreichen Zuhörer in „ Eine kleinen Schrottmusik“ von Thomas Laukel beim Schuften im Takt zuhören, während die Streicherklasse von Krystyna Hüttner und Gäste mit „Cielito Lindo“, „La Bamba“ und „La Cucaracha“ südamerikanischen Flair verbreitete. Typisch asiatische Zurückhaltung strahlte zunächst das Saxophonquartett „4 Sax“ angeführt von Manfred-Andreas Lipp aus, bevor es dann im „Chinese Rag“ von Jean Matita ihrem Temperament freien Lauf ließ. Die Blechbläser aus den Klassen von Tobias Schmid und Michael Rast, auf Tuba, Euphonium und Trompete trumpften mit bekannten Hits, wie „Old Mc Donald“ oder „Mein Hut der hat drei Ecken“ auf. Bevor die Band „Inside Out“ das Konzert rockte, mischte sich der Holzbläserchor mit einem Liedermedley aus Amerika ein und machte anschließend die Bühne frei für die Klassiker der Rockgeschichte. Die Band unter Leitung von Florian Hirle brachte den Saal zum Abschluss noch einmal richtig zum Kochen.

Zum Abschluss gab es unter dem Applaus des zahlreichen Publikums noch ein Erinnerungsfoto mit den vielen bunt und phantasievoll maskierten Musikschülern.

Bläserklasse und der Blockflötenspielkreis „Alte Hasen“ musizierten unter der Leitung von Karolina Wörle.

Musiklehrerin Dunja Lettner (2. v. l.) spielte mit Ihren „Bauarbeitern“ „Eine kleine Schrottmusik“.

Musiklehrerin Krystyna Hüttner und ihre Streicherklasse sorgte für südamerikanisches Flair beim Faschingskonzert der Musikschule Wertingen.

Die Trompeter aus der Klasse von Tobias Schmid spielten „Old Mac Donald“.

Der Blockflötenspielkreis „Junge Hüpfer“ feierte beim Faschingskonzert Premiere.

Holzbläser spielten unter der Leitung von Heike Mayr-Hof ein Medley mit Liedern aus Amerika.

Das Saxofonquartett „4 Sax.“ musizierte u. a. den „Chinese Rag“.