Selten zu hörendes Konzerterlebnis mit Posaunenquartett

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In der Reihe “Junge Künstler” präsentierte die Musikschule Wertingen am Sonntag im Saal der VR-Bank das Posaunenquartett der Stadtkapelle Wertingen.

Seit 4 Jahren arbeitet Dieter Mörtl mit Stephan Gerblinger, Karen Bussmann, Maximilian Schrag und Sebastian Weiß. Die vier spielten aus ihrem umfangreichen Repertoire Werke von Gabrieli, Prätorius, Debussy, Beethoven, Serocki, Frackenpohl, Premru, W. C. Handy und Agrell. Mit diesen Werken spannten die 4 Posaunisten einen großen Bogen von der Renaissance in die Moderne und von der E- zur Unterhaltungsmusik. Marion Bussmann moderierte das Programm und gab Informationen zur Posaune und zum Posaunenquartett. Karen Bussmann, Stephan Gerblinger, Maximilian Schrag hatten ihre Ausbildung an der Musikschule Wertingen bei Dieter Mörtl und Ralph Mocker und Sebastian Weiß bei Eduard Maiershofer. Inzwischen studieren Sebastian Weiß, Maximilian und Stephan Gerblinger an den Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München und Stuttgart. Bereits beim ersten Werk, Sonata von Gabrieli, wurde dem stattlichen Publikum bewusst, auf welch hohem musikalischen Niveau die 4 jungen Künstler ihre Instrumente beherrschen. Dynamik, Klangausgleich, Rhythmik und Zusammenspiel ließen die anspruchsvolle Musik nahezu perfekt erklingen und die Akustik im Saal stellte sich für dieses Medium optimal dar. Immer wieder beeindruckten die mächtigen Bassposaunenklänge von Maximilian Schrag und die Spitzen in der Höhe von Sebastian Weiß auf der Tenorposaune, welche den großen Tonumfang bis an seine Grenzen erklingen und erblühen ließen. Besonders die Originalwerke fanden in der Folge ebenfalls eine beglückende Interpretation und so gab es reichlich Beifall für ein in dieser Form selten zu hörendes Konzerterlebnis, das mit Zugaben ausklang.