Förderpreise 2015 für Musikschule und Stadtkapelle

IMG_0648

Zu den Abonnenten der Förderpreise, die von der Kulturstiftung „Klingendes Schwaben“ alljährlich ausgeschüttet werden, gehören die beiden Wertinger Vereine Stadtkapelle und Musikschule.

Am Donnerstagabend waren die Vertreter der Stadtkapelle Wertingen und der Musikschule Wertingen als Gäste der Kulturstiftung „Klingendes Schwaben – Christl und Karl Kling“ in einem der ältesten Gasthäuser des Landes, dem Gasthof Munding in Krumbach vertreten.

Zusammen mit zahlreichen Förderpreisträgern 2015 waren die Wertinger eingeladen, um für besondere Leistungen erneut die Wertschätzung der Kulturstiftung zu erfahren. Für die Stadtkapelle Wertingen nahmen der Präsident Christian Hof und Vizepräsidentin Edeltraud Sailer den Scheck aus den Händen des Stiftungsvorstands Johann Fleschhut entgegen. „Die Stadtkapelle Wertingen ist wie kein anderer Verein seit Jahrzehnten das Aushängeschild bläserischen Musizierens in Schwaben und fördert die Jugend mit hohem finanziellem Aufwand in vorbildlicher Weise auf vielen Ebenen“ erläuterte der Laudator unter dem Beifall der Gäste. Besonders gewürdigt wurde Toni Nuscheler, die Tochter des Kulturstifters Karl Kling durch die Regierung von Schwaben, weil sie als stellvertretende Vorsitzende ehrenamtlich und mit einem Kostenaufwand von 0 Euro sämtliche Geschäfte der Kulturstiftung erledigte. Eine Vorreiterrolle spielt die Stadtkapelle Wertingen seit Jahrzehnten bei der Ausrichtung der Solo-/Duo- und Kammermusikwettbewerbe und der Korrepetition durch professionelle Pianisten.

Für die Musikschule Wertingen waren Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp und die Verwaltungsleiterin Karolina Wörle nach Krumbach eingeladen worden. Die Vertreter der Kulturstiftung „Klingendes Schwaben“ würdigten die Verdienste der Musikschule Wertingen wegen der Unterstützung und Förderung sozial schwacher Familien mit einem speziell eingerichteten Fonds und ergänzten die bereits durch private Initiativen gestützte Hilfe mit einem stattlichen Preisgeld. Manfred-Andreas Lipp erläuterte in einem kurzen Statement den Willen der Musikschule Wertingen da zu helfen wo aus sozialen Gründen Hilfe besonders wirksam wird. Zum besseren Verständnis gab der Wertinger Musikschulleiter Auskunft, mit welch hohem Engagement und beachtlichem finanziellen Einsatz die Musikschule Wertingen seit vielen Jahren helfend tätig wurde.

Der Ehrenpräsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Prof. Dr. Dipl.-Ing. Karl Kling, bedankte sich bei allen Gästen für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der bayerischen Verfassung, wo der Kulturstatus des Freistaates in Artikel 3 verankert ist. Im Anschluss an den offiziellen Teil lud Karl Kling alle Anwesenden zum Meinungsaustausch und zum geselligen Beisammensein herzlich ein.

IMG_0648 IMG_0643
Ein herzliches Dankeschön von den Preisträgern der Musikschule und der Stadtkapelle Wertingen gab es im Anschluss an den offiziellen Teil. (v. l.) Johann Fleschhut, Christian Hof, Edeltraud Sailer, Karl Kling, Manfred-Andreas Lipp, Toni Nuscheler. (Auf dem Foto fehlt: Karolina Wörle) Ein Abonnement für Auszeichnungen durch die Kulturstiftung „Klingendes Schwaben“ hat inzwischen der Wertinger Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp rechts). Er erhielt den Kulturpreis 2015 aus den Händen von Toni Nuscheler (mitte) und Johann Fleschhut (links).
IMG_0645 IMG_0641
Der Ehrenpräsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Prof. Dr. Dipl.-Ing. Karl Kling, bedankte sich bei allen Gästen für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Manfred-Andreas Lipp erläuterte in einem kurzen Statement den Willen der Musikschule Wertingen da zu helfen wo aus sozialen Gründen Hilfe besonders wirksam wird.
IMG_0638 IMG_0640
Für die Stadtkapelle Wertingen nahm der Präsident Christian Hof den Scheck aus den Händen des Stiftungsvorstands Johann Fleschhut und Toni Nuscheler entgegen (v. l.). Christian Hof (mitte) konnte als aktueller Präsident der Stadtkapelle Wertingen für besondere Leistungen im Bereich der Wettbewerbe des Bayerischen Blasmusikverbandes den Förderpreis 2015 entgegennehmen. Überreicht wurde der Preis von Toni Nuscheler (rechts) und Johann Fleschhut (links).